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Lexikon

Maxibrief: Maße, Gewicht und Porto

Kurz erklärt

Der Maxibrief ist das größte Briefformat der Deutschen Post. Er fasst Sendungen bis 1.000 Gramm und darf die Maße 35,3 x 25 x 5 Zentimeter nicht überschreiten. Das Porto innerhalb Deutschlands beträgt 2,90 Euro, die Zustellung erfolgt in der Regel am übernächsten Werktag nach der Einlieferung.

2,90 Euro
Porto innerhalb Deutschlands

35,3 x 25 x 5 cm
maximale Außenmaße der Sendung

1.000 Gramm
Höchstgewicht, entspricht rund 190 DIN-A4-Seiten

Maße und Gewicht im Detail

Für den Maxibrief gelten feste Grenzwerte bei Länge, Breite, Höhe und Gewicht. Alle vier Werte müssen eingehalten werden, damit die Sendung als Brief befördert wird. Die folgende Übersicht fasst die Eckdaten zusammen:

Höchstgewicht 1.000 g
Maximale Maße 35,3 x 25 x 5 cm (Länge x Breite x Höhe)
Mindestmaße 10 x 7 cm
Porto Deutschland 2,90 Euro
Laufzeit in der Regel am übernächsten Werktag nach Einlieferung

Die zulässige Höhe von 5 Zentimetern unterscheidet ihn deutlich von den flacheren Briefformaten. Dadurch eignet er sich für gepolsterte Inhalte, während Standardbrief und Kompaktbrief nahezu flach bleiben müssen. Eine quadratische Form ist beim Maxibrief zulässig.

Maxibrief im Vergleich zu den übrigen Briefformaten

Die Deutsche Post staffelt Briefsendungen nach Gewicht und Dicke. Die folgende Übersicht zeigt die Einordnung:

Format Gewicht Maximale Maße Porto
Standardbrief bis 20 g 23,5 x 12,5 x 0,5 cm 0,95 Euro
Kompaktbrief bis 50 g 23,5 x 12,5 x 1 cm 1,10 Euro
Großbrief bis 500 g 35,3 x 25 x 2 cm 1,80 Euro
Maxibrief bis 1.000 g 35,3 x 25 x 5 cm 2,90 Euro

Großbrief und Maxibrief teilen sich die Grundfläche von 35,3 x 25 Zentimetern. Maßgeblich für die Zuordnung sind deshalb die zulässige Höhe und das Gewicht. Wer eine flache Sendung unter 500 Gramm verschickt, fährt mit dem Großbriefformat günstiger.

Typische Inhalte eines Maxibriefs

Versendet werden damit Dokumente ebenso wie leichte Waren:

  • Umschläge und Kartonagen in DIN A4, DIN B4, DIN C4 sowie DIN B5 und DIN C5
  • Kataloge, Broschüren und Geschäftsberichte bis rund 190 Seiten im Format DIN A4
  • Ordner, Zeitschriftenstapel und gebundene Unterlagen bis 5 Zentimeter Stärke
  • Leichte Waren wie Textilien, Kosmetik oder kleine Geschenke aus dem Onlinehandel

Für reine Warensendungen hält die Deutsche Post mit der Warensendung ein eigenes Produkt bereit, das andere Konditionen und eine längere Laufzeit vorsieht.

Sendungen über 1.000 Gramm

Für schwerere Inhalte lässt sich das Basisprodukt um ein zusätzliches Entgelt erweitern. Diese Stufe gilt bis 2.000 Gramm und erlaubt deutlich größere Abmessungen von bis zu 60 x 30 x 15 Zentimetern, wobei die Summe aus Länge, Breite und Höhe 90 Zentimeter nicht überschreiten darf und keine Seite länger als 60 Zentimeter sein darf. Der Zuschlag beträgt 2,20 Euro und ist ausschließlich in Kombination mit dem Maxibrief buchbar.

Oberhalb von 2.000 Gramm endet der Bereich der Briefsendungen. Dann greift der Paketversand mit eigenen Größen- und Gewichtsklassen, bei denen zusätzlich das Gurtmaß über die Zulässigkeit entscheidet. Wo die Grenze zwischen den Sendungsarten verläuft, beschreibt der Eintrag zum Unterschied zwischen Päckchen und Paket.

Frankierung und Zusatzleistungen

Die Frankierung erfolgt über eine aufgeklebte Briefmarke, über die Internetmarke zum Selbstausdrucken oder über den Mobile-Porto-Code. Als Zusatzleistung lässt sich ein Einschreiben hinzubuchen, dessen Preise der Eintrag zur Einschreiben-Portoübersicht auflistet. Ein Maxibrief mit Einschreiben erhält eine Sendungsnummer und wird nachverfolgbar.

Wichtig: Wird eines der vier Grenzmaße überschritten, gilt die Sendung als unzureichend frankiert. Die Deutsche Post erhebt in diesem Fall ein Nachentgelt beim Empfänger, erkennbar am gelben Aufkleber.

Vor dem Einwurf lohnt daher eine kurze Kontrolle der Stärke. Eine Schablone am Briefkasten oder ein Maßband an der dicksten Stelle des Umschlags reicht dafür aus.

Passende Verpackungen für den Maxibrief

Formstabile Kartonagen halten die zulässige Höhe zuverlässig ein und schützen den Inhalt besser als weiche Umschläge. Durchgesetzt haben sich flache Kartons mit Selbstklebeverschluss und Aufreißfaden.

Beim regelmäßigen Versand in derselben Größe sind Kartons im Maxibriefformat die einfachste Lösung, weil sie die Grenzmaße bereits einhalten.

Maxibriefkartons ansehen

Vorteile und Einschränkungen des Maxibriefs

Vorteile

Bis 1.000 Gramm bleibt der Maxibrief günstiger als der Paketversand. Er lässt sich zu Hause frankieren, an jedem Briefkasten einliefern und deckt mit 5 Zentimetern Höhe auch gepolsterte Inhalte ab.

Einschränkungen

Ohne Zusatzleistung gibt es keine Sendungsverfolgung und keine Haftung für den Inhalt. Die Laufzeit liegt über der eines Standardbriefs, und die Stärke von 5 Zentimetern verhindert bei vielen Briefkästen den direkten Einwurf.

Häufige Fragen zum Maxibrief

Die zulässigen Höchstmaße betragen 35,3 x 25 x 5 Zentimeter, die Mindestmaße liegen bei 10 x 7 Zentimetern. Alle Werte gelten für die fertig verpackte Sendung einschließlich Umschlag oder Karton.
Das Porto innerhalb Deutschlands beträgt 2,90 Euro bis 1.000 Gramm. Für Sendungen bis 2.000 Gramm fällt ein zusätzliches Entgelt von 2,20 Euro an.
Beide Formate haben dieselbe Grundfläche von 35,3 x 25 Zentimetern. Der Großbrief darf 2 Zentimeter stark sein und bis 500 Gramm wiegen, der Maxibrief 5 Zentimeter und bis 1.000 Gramm.
Bei 5 Zentimetern Höhe scheitert der Einwurf an vielen Briefkastenschlitzen. Sendungen in dieser Stärke werden dann an der Haustür übergeben oder in der Filiale hinterlegt.
Eine Sendungsverfolgung entsteht erst mit der Zusatzleistung Einschreiben. Als Basisprodukt wird der Maxibrief ohne Nachverfolgung und ohne Haftung befördert.
Geeignet sind unter anderem DIN A4, DIN B4, DIN C4, DIN B5 und DIN C5. Entscheidend bleibt, dass die fertige Sendung die Maße von 35,3 x 25 x 5 Zentimetern einhält.