Der Verpackungsprozess dient dem Verpacken von Produkten, umfasst aber auch das Verpacken von Waren für den Versand. Unternehmen können Zeit und Kosten sparen, wenn sie den Verpackungsprozess optimieren. Kosten lassen sich auch durch die geeigneten Verpackungen sparen, wenn weniger Material verwendet wird. In großen Unternehmen mit einem hohen Aufkommen an Bestellungen kann der Verpackungsprozess automatisiert werden. Die Automatisierung erfordert Investitionen, die sich jedoch oft schon in wenigen Jahren amortisieren. Körperlich schwere Arbeit wird durch Automatisierung, aber auch durch Ergonomie am Arbeitsplatz reduziert.
Was ist der Verpackungsprozess?
Die Optimierung des Verpackungsprozesses ist nur ein Teil der Prozessoptimierung in einem Unternehmen. Der Verpackungsprozess umfasst alle Materialien, Arbeitsschritte und Technologien zum Schutz eines Produktes, aber auch zur Portionierung, Lagerung, zum Transport und zur Vermarktung. Es kommt auf die Auswahl der geeigneten Verpackung, des dazugehörigen Polster- und Füllmaterials sowie das Verschließen der Verpackung an. Durch verschiedene Maßnahmen kann der Verpackungsprozess optimiert werden.
Die Optimierung des Verpackungsprozesses erfordert technologische Unterstützung. Die Grundlage der Optimierung bildet eine Analyse des bisherigen Verpackungsprozesses. Dabei können Einsparungspotenziale ermittelt werden. Mit einer speziellen Software wird die Optimierung des Verpackungsprozesses erleichtert.
Mit der Optimierung des Verpackungsprozesses können Kosten reduziert und Fehllieferungen vermieden werden. Unternehmen verbessern ihr Image und können ihre Umsätze steigern, da die Optimierung des Verpackungsprozesses die Kundenzufriedenheit verbessern kann.
Durchdachtes Design bei den Verpackungen
Zur Optimierung des Verpackungsprozesses trägt das Design der Verpackungen bei. Die Verpackung wird bestmöglich an das Produkt angepasst. Beim Versand von Waren wird die Verpackung so gewählt, dass sie perfekt zu der Anzahl und zur Größe der Waren sowie zu deren Beschaffenheit passt. Dazu gehören Versandkartons, aber auch Versandtaschen als Alternativen für kleinere und weniger empfindliche Artikel sowie Luftpolsterfolie, Packpapier und Verpackungschips als Polster- und Füllmaterial.
Beim Verpackungsdesign kommt es auch darauf an, dass die Verpackungen mit wenigen Handgriffen einsetzbar sind. Bei den Versandkartons sparen FIX-Aufrichtekartons Zeit, da sie in Sekundenschnelle aufgerichtet sind und der Boden nicht mit Klebeband verklebt werden muss. Mit ihrem selbstklebenden Verschluss lassen sich diese Kartons schnell verschließen. So können Zeit und Material eingespart werden. Auch bei den Kunden kommen solche Verpackungen gut an, da sie sich schnell öffnen lassen.
Mehr Effizienz durch Automatisierung
Bei der Optimierung von Verpackungsprozessen hat die Automatisierung einen hohen Stellenwert. Mit der Automatisierung können Unternehmen Zeit sparen, aber auch Fehler im Verpackungsprozess vermeiden. Die Produkte können schneller verpackt werden. Langfristig kann die Automatisierung zu Kosteneinsparungen führen. Sie ist mit Investitionen verbunden, die sich aber schon in wenigen Jahren amortisieren können.
Bei der Automatisierung können verschiedene Maschinen eingesetzt werden, darunter Umreifungsmaschinen für die Umreifung von Versandverpackungen. Die Umreifung kann sauberer als von Hand erfolgen. Die Umreifungsbänder werden präzise abgeschnitten, was zur Einsparung von Material führt. Die Maschinen reduzieren den Arbeitsaufwand und schwere körperliche Arbeit. Auch Stretchwickler für die Verpackung von Waren auf Paletten können für die Automatisierung genutzt werden. Ein weiteres Beispiel sind Faltschachtelverschließautomaten, die das schnelle Verschließen von Faltschachteln nach der Kommissionierung ermöglichen.
Nicht in allen Unternehmen ist die Automatisierung von Verpackungsprozessen tatsächlich sinnvoll. Für kleine und mittlere Unternehmen lohnt sie sich aufgrund des geringeren Produktaufkommens und der hohen Investition nicht. Vor der Automatisierung muss geprüft werden, ob sie sich lohnt und welche Maschinen geeignet sind.
Höhere Qualität mit der Prozesssicherung
Bei der Optimierung des Verpackungsprozesses kommt es auf die Prozesssicherung an, um eine hohe Qualität und die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten. Dabei muss nicht auf Effizienz verzichtet werden. Mit der Prozessoptimierung wird die Reklamationsquote gesenkt, da eine bessere Qualität gewährleistet wird. Die Automatisierung kann ein Beitrag zur Prozessoptimierung sein. Verpackungen können so gestaltet werden, dass eine falsche Verwendung nicht möglich ist.
Zur Prozesssicherung können auch Anwenderschulungen gehören. Die Mitarbeiter werden im Umgang mit den Maschinen und Verpackungen geschult, um die Fehlerquote zu verringern, die Qualität zu verbessern und die Sicherheit zu gewährleisten.
Arbeitssicherheit und Ergonomie
Bei der Optimierung des Verpackungsprozesses spielen die Arbeitssicherheit und die Ergonomie eine wichtige Rolle. Die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter müssen gewährleistet sein, was durch eine ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze gelingt. Unternehmen müssen in die Ergonomie und Arbeitssicherheit investieren, doch auch diese Investitionen amortisieren sich schon nach wenigen Jahren, da die Unternehmen Kosen durch Fehlzeiten der Mitarbeiter sparen.
Gesundheitliche Schäden der Mitarbeiter werden durch Ergonomie verringert. Ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze erleichtern schwere körperliche Arbeit und verhindern dauerhafte Fehlbelastungen. Es kommt auch auf sichere Verpackungen an, um Unfällen vorzubeugen. Die Mitarbeiter sind motivierter und können eine bessere Arbeitsleistung erbringen, was sich auch in der Qualität zeigt.
Verschiedene Maschinen können direkt am Arbeitsplatz integriert werden, um kurze Wege zu gewährleisten und die Arbeit zu erleichtern. Zur Ergonomie gehören auch höhenverstellbare Packtische oder Hubsysteme.
Für die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen müssen Analysen von Bewegungsabläufen und von der vorhandenen Ausstattung der Arbeitsplätze erfolgen. So können Belastungen frühzeitig erkannt und mit der Gestaltung der Arbeitsplätze vermieden werden. Auch Handlungsempfehlungen für die Mitarbeiter können zu mehr Ergonomie beitragen.
Optimale Versorgung der Packplätze
Der Verpackungsprozess muss gut durchdacht sein, damit er effizient ist. Dazu gehört, dass die Packplätze optimal versorgt werden. Verschiedene Materialien wie Papierpolster oder Luftkissen können direkt am Arbeitsplatz hergestellt werden. Das spart Zeit, da die Mitarbeiter nicht ständig ins Lager laufen müssen. Die Effizienz wird mit der dezentralen Materialbereitstellung gesteigert. Ein reibungsloser Arbeitsablauf ist gewährleistet, wenn das Material direkt am Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Die Waren können schneller verpackt werden und gelangen innerhalb kurzer Zeit zu den Kunden.
Fehlervermeidung durch Qualitätskontrolle
Zur Optimierung des Verpackungsprozesses gehört die Fehlervermeidung, die durch regelmäßige Qualitätskontrollen gewährleistet ist. Bildbasierte Assistenzsysteme helfen dabei, Abweichungen und Fehler zuverlässig zu erkennen. Solche Systeme analysieren die Verpackungen und deren Inhalt. Fehler werden erkannt, indem die Systeme die Verpackungen und den Inhalt mit vorab definierten Sollzuständen vergleichen.
Um Fehler zu vermeiden, können zusätzlich zur Qualitätskontrolle weitere Techniken genutzt werden. Mechanische oder elektronische Vorrichtungen können sicherstellen, dass keine Verpackungsfehler auftreten oder solche Fehler schnell erkannt werden.
Zur Vermeidung von Fehlern und einer ständig verbesserten Qualität tragen die Null-Fehler-Strategie und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess bei. Schwachstellen werden durch regelmäßige Überprüfungen und Anpassungen der Prozesse identifiziert und behoben. Die Reklamationsquote wird reduziert, da die Qualität ständig verbessert wird.
Dokumentation und Nachverfolgbarkeit
Die Optimierung des Verpackungsprozesses ist ein ständiger Prozess, um die Arbeit zu erleichtern, Zeit und Kosten zu sparen und die Qualität der Verpackungen zu verbessern. Daher müssen die Verpackungsprozesse lückenlos dokumentiert und nachverfolgt werden. Die Dokumentation und Nachverfolgbarkeit führen zu mehr Transparenz und erleichtern die Fehleranalyse. Für die Dokumentation können digitale Dokumentationssysteme genutzt werden. So können die Verpackungsdaten leicht erfasst und gespeichert werden.
Solche Dokumentationssysteme lassen sich in vorhandene IT-Strukturen integrieren. So ist eine nahtlose Datenübertragung für eine leichtere Nachverfolgung gewährleistet. Im System können Lieferscheinnummer und Zeitstempel erfasst werden, um die Daten eindeutig zuzuordnen und eine bessere Nachverfolgung zu ermöglichen. Mit der digitalen Dokumentation können alle Verpackungsschritte transparent und nachvollziehbar gemacht werden. Die Kommunikation mit den Kunden bei Reklamationen wird dadurch erleichtert. Bei Reklamationen lässt sich leichter nachvollziehen, welcher Verpackungsinhalt fehlerhaft war.
Kontrolle des Verpackungsbestandes als Beitrag zur Optimierung des Verpackungsprozesses
Bei der Optimierung des Verpackungsprozesses kommt es darauf an, Engpässe, aber auch Überbestände zu vermeiden. Engpässe führen zu Verzögerungen bei der Belieferung der Kunden und damit zu Unzufriedenheit. Mit Überbeständen werden Lagerkapazitäten und finanzielle Mittel gebunden, die anderweitig genutzt werden könnten. Für die Belieferung mit Verpackungsmaterial kann ein Lieferant genutzt werden, der flexible Lieferzeiten bietet. So kann das Material schnell bereitgestellt werden, wenn es benötigt wird. Die bestellten Waren können reibungslos verpackt werden.
Reduzierung von Kosten und Einsparung von Platz
Die Optimierung des Verpackungsprozesses trägt zur Einsparung von Kosten und Platz bei. Ladeeinheitsgrößen können standardisiert werden, um Kapazitäten im Lager zu sparen. Werden die Verpackungsgrößen auf wenige Varianten beschränkt, lässt sich Platz sparen. Zeit bei der Auswahl der Verpackungsmaterialien und bei der Lagerung wird gespart.
Die Reduzierung von Verpackungsgrößen ist mit höhenverstellbaren Kartons möglich. Die Kartons verfügen über Rillen, mit denen sie sich an die Höhe des Versandguts anpassen lassen. An den Rillen werden die Kartons gefaltet.
Beitrag zur Nachhaltigkeit durch Optimierung des Verpackungsprozesses
Die Optimierung des Verpackungsprozesses kann zu mehr Nachhaltigkeit beitragen. Das ist auf verschiedene Weise möglich:
· Ersatz bestehender Materialien durch Naturmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen
· Erhöhung des Anteils an recyceltem Material
· Recycelbarkeit der Verpackungen
· Nutzung von wiederverwendbaren Verpackungen
· Nutzung von biologisch abbaubaren Materialien
Ein Weg zu mehr Nachhaltigkeit ist die Abfallreduzierung. Sie ist gewährleistet, wenn Verpackungen mehrfach verwendet oder recycelt werden können. Der Leerraumanteil kann beschränkt werden, indem die Verpackung in ihrer Größe besser an die Waren angepasst wird. So wird weniger Füllmaterial benötigt. Um die Ressourcen zu schonen, können Recyclingprogramme für Verpackungsmaterial erarbeitet werden.
Bestimmte Einwegverpackungen aus Kunststoff werden ab 2030 verboten. Dadurch wird das Aufkommen an Abfällen weiterhin reduziert.


